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Nahaufnahme eines männlichen Gesichts mit Vollbart, der ungleichmäßig wächst. Es sind deutlich Lücken im Bart zu erkennen, insbesondere im Bereich über der Oberlippe und am Kinn

Lücken im Bart – Was Sie für einen vollen Bart tun können!

Bärte sind längst wieder modern und viele Männer wollen sich im Laufe ihres Lebens einen Bart wachsen lassen. Aber nicht jeder Mann hat einen vollen Rauschebart wie aus der TV-Werbung. Viele Männer haben hingegen Löcher im Bart und einen unregelmäßigen Bartwuchs.

Welche Ursachen für Lücken im Bart es gibt und wie Sie einen dichteren Bart bekommen können, erfahren Sie hier. Außerdem gehen wir darauf ein, ob und wie eine Barttransplantation Ihnen helfen kann und vergleichen diese Behandlungsmethoden mit medikamentösen und anderen Alternativen.

Wenn der Bart Lücken zeigt

Der Bartwuchs unterscheidet sich von Mann zu Mann. Einige haben bereits im Jugendalter einen Vollbart, andere haben nie einen besonders starken Bartwuchs. Ungleichmäßiger Bartwuchs ist in aller Regel kein Zeichen für mangelnde Gesundheit, sondern hängt mit verschiedenen Faktoren zusammen. Dazu gehören:

  1. Anzahl und Verteilung der Haarfollikel in der entsprechenden Region. Barthaare können nur da wachsen, wo es Haarwurzeln gibt. Wo es Follikel gibt und wo nicht, unterscheidet sich individuell von Person zu Person.
  2. Empfindlichkeit gegenüber Dihydrotestosteron (DHT). Dihydrotestosteron spielt eine entscheidende Rolle beim Bartwuchs und je nachdem wie empfindlich ein Follikel auf DHT reagiert, desto dichter ist der Bartwuchs.

Wenn Sie einen niedrigen Testosteronspiegel haben, kann das zwar einen Einfluss auf den Bartwuchs haben, dieser ist aber meist weniger entscheidend, als es andere Faktoren sind.

Ursachen für Lücken im Bart

Was sind die Gründe für kahle Stellen im Bart? Wie schon beschrieben, ist ein unregelmäßiger Bartwuchs meistens kein Zeichen dafür, dass Sie nicht gesund sind. Eine Ausnahme stellt dabei Alopecia Barbae dar. Das ist ein kreisrunder Haarausfall, der gezielt den Bartbereich betrifft und ärztlich untersucht werden sollte. Häufige Ursachen für Lücken im Bart sind:

Genetische Ursachen

Wie empfindlich die Haarfollikel auf DHT reagieren und ob Haarfollikel vorhanden sind, ist überwiegend genetisch bedingt. Wenn in Ihrer Familie also starker Bartwuchs verbreitet ist, ist die Chance hoch, dass auch Sie einen stärkeren Bartwuchs haben.

Unterschiedlicher Wachstumsverlauf

Während so mancher sich schon als Jugendlicher einen Vollbart wachsen lässt, wird der Bart bei anderen erst in den späteren 20ern dichter. Gerade wenn Sie sehr jung sind, kann der Bartwuchs also noch zunehmen und Sie können in der Zukunft vielleicht Ihre liebsten Bart-Styles auszuprobieren.

Lebensstil

Auch der Lebensstil hat einen Einfluss auf den Bartwuchs. Starker Stress, Rauchen und übermäßiger Alkoholkonsum können dafür sorgen, dass der Chin Strap ausdünnt und Lücken entstehen.

Was hilft gegen Bartlücken? Natürliche und kosmetische Ansätze

Natürlich haben Sie einige Möglichkeiten, um Lücken im Bart kaschieren zu können. Besonders beliebt sind folgende:

Natürliche Ansätze Kosmetische Ansätze
  • Hautöle und regelmäßiges, vorsichtiges Bürsten des Bartes fördern die Durchblutung und den Bartwuchs.
  • Tragen Sie Ihren Bart am besten gekürzt. In einem langen Bart fallen Lücken mehr auf.
  • Gesunde Ernährung und ausreichender Schlaf fördern Ihren Hormonhaushalt und somit auch den Bartwuchs.
  • Finden Sie eine Bartfrisur, die Sie tragen können, ohne, dass die Lücken ein Problem sind.
  • Wenn Sie noch jung sind, kann es manchmal sinnvoll sein, noch etwas zu warten, da der Bartwuchs manchmal noch später zunimmt.
  • Nutzen Sie Kosmetikprodukte, um die Lücken optisch zu überspielen.

Gerade, wenn Sie nur kleine Lücken haben, können kosmetische Lösungen häufig Wunder bewirken. Ist das Problem größer, müssen andere Lösungen gefunden werden.

Medizinische Möglichkeiten bei Lücken im Bart

Wenn Sie größere Lücken aufweisen und kosmetische Ansätze Ihr Problem nicht lösen, können Sie es mit medizinischen Lösungen versuchen. Hier gibt es zwei grundsätzliche Behandlungsansätze:

  1. Medikamentöse Therapien
  2. Haartransplantation in Istanbul

Je nach konkretem Szenario kann die eine oder andere Behandlungsmethode besser geeignet sein.

Medikamentöse Therapien

Minoxidil wird bei Haarverlust überwiegend auf dem Kopf genutzt. Aber auch im Bartbereich kann Minoxidil eingesetzt werden. Außerdem ist die PRP-Therapie (Eigenbluttherapie) bekannt dafür, gute Haartransplantation vorher-nachher-Ergebnisse zu erzielen. Wenn der mangelnde Bartwuchs auf einen Hormonmangel zurückgehen sollte, kann zudem unter Umständen eine Hormontherapie verschrieben werden.

Infografik mit dem Titel ‚Wie kann ich ungleichmäßigen Bartwuchs angehen?‘.

Erfahrungen mit Barttransplantation

Medikamente müssen immer weiter genommen werden, um weiterzuwirken. Eine Haartransplantation ist hingegen die einzige dauerhafte Lösung, um Lücken im Bart zu beheben. Hierbei werden Haare (meistens aus dem Kranzbereich) an eine kahle Stelle verpflanzt. Eine Haartransplantation ist eine minimalinvasive Maßnahme und sollte in der Regel keine sichtbaren Narben hinterlassen.

FAQs

Was tun bei Lücken im Bart?

“Färbe deinen Bart”, “Lass deinen Bart wachsen” – Aber wie? Finden Sie zuerst einmal heraus, was die Ursache für die Lücken sind. Wenn diese genetisch bedingt sind, können medikamentöse oder kosmetische Lösungen Ihnen eine Hilfe sein. Die dauerhafte Lösung ist hingegen eine Haartransplantation im Bartbereich.

Kann ich den Bartwuchs durch Ernährung verbessern?

Ja, Ernährung spielt eine Rolle beim Bartwuchs. Versuchen Sie ausreichend Vitamine und Nährstoffe zu sich zu nehmen und verzichten Sie auf Nikotin und Alkohol.

Hilft Minoxidil auch im Bartbereich?

Ja, Minoxidil kann auch im Bartbereich helfen.

Ist eine Barttransplantation schmerzhaft?

Nein, Sie sollten bei einer Barttransplantation keine Schmerzen empfinden. Sie bekommen eine lokale Betäubung, sodass Sie von dem Eingriff kaum etwas mitbekommen. In den Folgetagen kommt es bei manchen Patienten zu Nebenwirkungen und manchmal zu leichten Schmerzen.